Archiv für den Autor: Rose & Dmowska

Übersetzen von Filmtiteln…

Die Liste der schrägen Übersetzungen von Filmtiteln ins Deutsche nimmt kein Ende. Täglich kommen neue haarstäubende, zum Teil völlig hanebüchene Titel hinzu, die oftmals so sehr vom Originaltitel entfernt sind, dass man glaubt, zwei unterschiedliche FIlme müssten dahinterstehen. Wer also steckt hinter diesem Unfug? Die Übersetzer der Filmverleihe? Leute, die durchgängig besoffen sind? Bei aktuellen Filmstarts ist es zudem nicht besser als vor fünfzig Jahren. Irgendwo wird es sicher auch treffende Übersetzungen von Filmtiteln geben. Nur fallen einem nie welche ein! Besonders widersinnig sind englische Filmtitel, die nicht übersetzt, sondern schlicht abgeändert werden, wie etwa englisch: „Thor – The Dark World“ – bei uns: „Thor -The Dark Kingdom“. Warum?? „Fast & Furious“ heißt in Deutschland: „Neues Modell. Originalteile“. Selbe Frage: Warum??  Auf n.tv versucht der aktuelle Podcast „Ditt&Datt&Dittrich“ von Verena und Filmexperte Ronny Rüsch den skurrilen Filmtitel-Übersetzungen auf den Grund zu gehen.

Sprachbarrieren überwinden!

Um Sprachbarrieren abzubauen und die Integration und Teilhabe von Geflüchteten und Migranten im Landkreis Schweinfurt zu fördern, stellt der Landkreis seit Sommer 2019 im Bedarfsfall ehrenamtliche Übersetzer zur Verfügung. Diese Sprachmittler können von den Behörden, Schulen und Kindergärten des Landkreises bei Bedarf angefordert werden. Derzeit werden wieder neue Mitarbeiter gesucht, um den vielen verschiedenen Herkunftsländern, die im Landkreis vertreten sind, gerecht zu werden. Gesucht werden motivierte und engagierte Personen, die als ehrenamtliche Übersetzer aktiv werden möchten, insbesondere für die Sprachen Armenisch, Russisch, Somalisch und Griechisch. Die Tätigkeit wird mit einer Aufwandsentschädigung honoriert. Die Einsätze erfolgen nach Bedarf der anfordernden Stellen und Kapazität der Sprachmittler, dementsprechend flexibel ist die Tätigkeit. Vorausgesetzt werden eine hohe Verlässlichkeit und gute Deutschkenntnisse.

Interessenten wenden sich bitte an die Bildungskoordinatorin Jessica Diehm im Landratsamt Schweinfurt unter Telefon 09721/55-612 oder per E-Mail an jessica.diehm@lrasw.de

Einführung des Vasco Translators

Vasco Electronics hat am 7.1.2020 auf der CES in Las Vegas den Vasco Translator eingeführt. Eine der aufregendsten und innovativsten Funktionen des neuen Vasco Translator ist die integrierte SIM-Karte mit kostenlosem, unbegrenztem und lebenslangem Internetzugang für Übersetzungen in mehr als 150 Ländern. Damit kann der Nutzer in mehr als 50 Sprachen zu übersetzen, ohne nach WiFi suchen oder eine Verbindung über ein Mobiltelefon herstellen zu müssen. Der Vasco Translator soll Intuitivität, Reaktionsgeschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit vereinen und die Kommunikation durch Beseitigung von Sprachbarrieren vereinfachen. Vasco Electronics ist auf die Bereitstellung von Übersetzungen spezialisiert, wenn es darauf ankommt. Der Vasco Translator ist der natürliche Nachfolger des Vasco Mini 2, eines Verkaufsschlagers des Unternehmens. EIne integrierte Multi-Sprech-Funktion ermöglicht es Ihnen, zu 100 Personen gleichzeitig zu sprechen. Das ist ideal für Gruppenkonferenzen. Das Gerät nutzt ein erstklassiges Mikrofon zur Rauschreduzierung, um unerwünschte Hintergrundgeräusche zu eliminieren. Das Gerät verbindet sich immer mit dem nächstliegenden Server, was die Übersetzungsgeschwindigkeit erheblich erhöht. Das Ergebnis sind genauere Übersetzungen von besserer Qualität als die von kostenlosen Apps.

Prozess gegen Bundeswehr-Übersetzer beginnt

Die Konsequenzen eines fehlerhaften Berufsverständnisses können wir an dem beginnenden Prozess vor dem Oberlandesgericht Koblenz gegen einen früheren Übersetzer und landeskundlichen Berater der Bundeswehr sehen. Die Staatsanwaltschaft legt dem 51-jährigen Deutsch-Afghanen zur Last, militärische Staatsgeheimnisse an einen iranischen Nachrichtendienst weitergegeben zu haben. Er muss sich wegen Landesverrats in einem besonders schweren Fall verantworten.

Zuschauer und Medien mussten den Verhandlungssaal vor Verlesung der Anklage verlassen. Der Vorsitzende Richter Thomas Bergmann schloss die Öffentlichkeit bis auf Weiteres wegen Gefährdung der Staatssicherheit aus. Später durften Zuschauer und Medienvertreter in den Gerichtssaal zurückkehren. Allerdings werden immer wieder Phasen der Geheimhaltung erwartet.

Der Angeklagte hatte als Zivilangestellter bei der Bundeswehr in Daun in der Eifel gearbeitet. Laut Anklage soll er für die Weitergabe militärischer Staatsgeheimnisse an einen iranischen Nachrichtendienst insgesamt mehr als 60.000 Euro Honorar kassiert haben. Der Mann sitzt in Koblenz in Untersuchungshaft. Angeklagt wegen mutmaßlicher Beihilfe ist auch seine Ehefrau. Die 40-Jährige befindet sich aber auf freiem Fuß. Sie wohnt – wie zuvor auch ihr Ehemann – in Bonn.