Kategorie-Archiv: Aktuell

Sport-News und Corona

Ein riesen Sport, mehr als 78.000 Tests, 78 davon positiv, und dann das: Doch noch ein Corona-Ausbruch. Die Bilanz der Coronatests in der Formel 1 ist gut für 2020. Die genannte Zahl beinhaltet aber nur die durchgeführten Tests bei den 17 Events, nicht die obligatorischen Testungen in der Zwischenzeit. Dennoch sind diese Zahlen für Formel-1-Sportchef Ross Brawn äußerst positiv. Den größten Ausbruch habe es aber aufgrund eines Übersetzers gegeben. Der Ort ist zwar ungewiss, allerdings wird Russland als wahrscheinlichster Auslöser dabei angesehen. Der Übersetzer hat mit einigen Leuten gearbeitet und für sie übersetzt und kam dabei natürlich in Kontakt mit ihnen. Plötzlich gab es in der Formel 1 einen wilden, kleinen Cluster. Laut Sprechern der FOrmel 1 wurde die Situation aber schnell in den Griff bekommen.

Österreich zeichnet Literaturübersetzer aus

Die bulgarische Germanistin Iva Ivanova und die Grazer Romanistin Erna Pfeiffer sind mit dem diesjährigen Österreichischen Staatspreises für literarische Übersetzung geehrt worden. Ein Preis wird für die hervorragende Übersetzung österreichischer Literatur in eine Fremdsprache zuerkannt, der zweite für die hervorragende Übersetzung fremdsprachiger Literatur ins Deutsche. Die Preise sind mit je 10.000 Euro dotiert. Ivanova Sie hat sich durch Übersetzungen aus dem Deutschen von u. a. Franz Kafka, Stefan Zweig, Elias Canetti, Max Frisch, Lion Feuchtwanger, Juli Zeh und Alex Capus hervorgetan. Pfeiffer hat als literarische Übersetzerin  zahlreiche Bücher aus dem Spanischen ins Deutsche übertragen, darunter Benito Pérez Galdós, Miguel de Unamuno, Gioconda Belli und Carmen Boullosa und gilt damit laut der Jury als Übersetzerin vieler bislang unentdeckter Autorinnen und als Herausgeberin und Organisatorin literarischer Events als Literaturvermittlerin im besten Sinn. Ohne Übersetzerinnen und Übersetzer wäre ein weltweiter Wissens-, Kultur- und Literaturtransfer nicht möglich. Ebenso fehlte der breite Zugang zur Weltliteratur, der für uns so selbstverständlich ist. Iva Ivanova und Erna Pfeiffer wurden als Schöpferinnen literarischer Doppelgänger bezeichnet und als Meisterinnen der schönen Kunst der literarischen Wiederholung, so die Kunst- und Kulturstaatssekretärin Österreichs Andrea Mayer (Grüne) .

Text im Bild übersetzen – easy!

Es gibt verschiedene Apps wie Word Lens oder Googel Übersetzer, mit denen Bilder und Text auf Objekten übersetzt werden können. Eine Internetverbindung braucht man dazu nicht und sie funktionieren alle ähnlich:

Den Gegenstand oder das Bild, dessen Textinhalt übersetzt werden soll, muss man bei guter Belichtung auf eine ebene Fläche legen. Der Text muss sehr gut zu sehen sein. Außerdem muss der Bildausschnitt richtig gewählt werden, sodass der zu übersetzende Text in der Mitte liegt und nichts Überflüssiges sonst zu sehen ist. Wenn man die Übersetzer-App nun öffnet, muss man aufpassen, dass die Sprache vorher eingestellt ist, denn für die Bild-Übersetzung ist die automatische Spracherkennung nicht verfügbar. Möchte man nun etwas übersetzen, muss die Kamera geöffnet werden. Google erfordert noch die Zustimmung, dass Google Übersetzer auf die Kamera zugreifen darf. Der Scan sollte automatisch beginnen. Üblicherweise steht die App auf „Sofort übersetzen“. Dann wird das gescannt, was momentan von der Kamera Ihres Smartphones aufgenommen wird. Über „Importieren“ kann auch ein bereits zuvor geschossenes Bild übersetzt werden. Man darf allerdings nie vergessen, dass online-Übersetzer nie optimal sind und ein schlechtes BIld ein nur unzureichendes Ergebnis hervorbringen kann. Die Übersetzung ist dann vielleicht falsch oder lückenhaft. Meistens reicht die Übersetzung aber dennoch aus, um eine Grundidee vom Ihnalt der Worte im Bild zu bekommen.

Bund stockt Förderfonds auf

Der Deutsche Übersetzerfonds vergibt im Rahmen von „NEUSTART KULTUR“ die ersten Förderungen: 60 Stipendien, 51 Übersetzungen im Programm „extensiv initiativ“ und 15 Projekte wurden von den Jurys ausgewählt. Das Gesamtvolumen der Förderungen beträgt 1,684 Millionen Euro. Die DÜF-Förderprogramme werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien bis Ende 2021 mit insgesamt 5 Millionen Euro ausgestattet. Das reguläre Stipendienangebot des Deutschen Übersetzerfonds wurde erweitert. Davon profitieren 34 Übersetzer*innen ins Deutsche (insgesamt 109.500 Euro). Die Radial-Stipendien werden gemeinsam mit dem TOLEDO-Programm vergeben und nehmen erstmals die stark gewachsene Gruppe der in der Bundesrepublik lebenden Übersetzer*innen aus dem Deutschen in andere Zielsprachen in den Blick. 26 Bewerber·innen kommen in diesem Herbst in den Genuss einer Förderung (Volumen: 112.500 Euro). Das neue Programm „extensiv initiativ“ aktiviert Übersetzer*innen als Initiatoren neuer Übersetzungsprojekte und bezieht die Verlage als Partner mit ein – Zuschüsse zu den Übersetzungskosten sollen bei der Realisierung schwieriger Projekte helfen. 51 Publikationen werden gefördert – neben Erzählwerken 7 Lyrikbände, 5 Theatertexte, philosophische und essayistische Werke und eine Graphic Novel. BEwerben kann man sich immer noch: Die nächsten Einreichfristen sind der 15. Januar 2021 für DÜF-Stipendien (für Übersetzer*innen ins Deutsche) und Radial-Stipendien (für Übersetzer*innen aus dem Deutschen in andere Sprachen); 31. Januar 2021 für den Neustart-Projektfonds; 15. Februar 2021 für das Neustart-Programm „extensiv initiativ“.