Forschungsprojekt zu Post-Editing abgeschlossen

Die Qualität maschineller Übersetzung hat sich in den letzten Jahren immer wieder verbessert. Auch Übersetzer verlagern ihre Tätigkeit immer öfter zum Post-Editing maschineller Übersetzungen. Das spart Zeit und reduziert die Fehler der maschinellen Übersetzung, verändert aber die Art der Interaktion mit dem Text. Wie Post-Editing technologisch unterstützt werden kann, untersuchte ein interdisziplinäres Forscherteam des DFKI im Projekt MMPE (Multi-modal and Language Technology based Post-Editing Support for Machine Translation). MMPE unter der Leitung von Prof. Dr. Antonio Krüger und Prof. Dr. Josef van Genabith wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren gefördert und endete am 31.12.2020. Post-Editing kombiniert die Vorteile von künstlicher  und menschlicher Intelligenz, verschiebt aber auch den Fokus von Übersetzungsarbeiten: Anstatt Text zu erzeugen, korrigieren Übersetzer Fehler in ansonsten hilfreichen Vorschlägen in der Zielsprache. Häufig wiederkehrende Fehler der maschinellen Übersetzung zu verbessern ist ermüdend, schwer zu findende oder komplexe Fehler zu beheben, macht die Tätigkeit kognitiv anspruchsvoll.

Weitere Informationen und Ergebnisse: https://mmpe.dfki.de und https://github.com/NicoHerbig/MMPE