Übersetzerpreise vergeben

Der Übersetzer Volker Oldenburg wird mit dem diesjährigen Heinrich-Maria-Ledig-Rowolth-Preis geehrt. Seine herausragenden Übersetzungen der Romane von David Mitchell, insbesondere des „Wolkenatlas“ werden prämiert. Die Übersetzung dieses Romans habe eine Erfindung einer ganz neuen Kunstsprache erfordert, so die Jury. Der Preis ist mit 15000 Euro dotiert.

Einen weiteren, mit 10000 Euro dotierten Preis unter dem Namen Jane-Scatcherd-Preis erhält Clausia Steinitz für ihre Übersetzungen aus dem Französischen, unter anderem für Véronique Olmi, Albertine Sarrazin und Virginie Despentes. Letztlich erhält Simon Werle den Paul-Scheerbart-Preis, dotiert mit 5000 Euro, für die Übersetzunges der Lyrik und Prosagedichte von Charles Baudelaire. Diese Übersetzer setzen im Spannungsfeld von historischer und moderner Interpretation, Rhythmus, strenger Form sowie Sprechgestus neue Maßstäbe, so die Jury.