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Immer wieder Google

Egal wo es Sprachbarrieren gibt, möchte Google sie überwinden. Nun soll ein idealer Helfer für zum Beispiel Hotellobbys beim Check-in auf den Markt kommen: Der Sprachassistent von Google soll nun auch übersetzen. Auf hauseigenen Lautsprechern wie dem mit einem kleinen Display versehenen Google Home Hub kann der Google Assistant bei Unterhaltungen in gut zwei Dutzend Sprachen aushelfen. Nachdem der Lautsprecher den Satz vernommen hat, wiederholt er ihn in der jeweils anderen Sprache. Das Gadget wurde auf der Technikmesse CES in Las Vegas vorgestellt und unterstützt zum Beispiel Sprachen wie Deutsch, Französisch, Italienisch, Schwedisch, Russisch, Koreanisch und Japanisch.

Weitere Förderung für Arzt-Übersetzer

Beginnen wir das neue Jahr gleich mit einer positiven Nachricht: In Hamburg gibt es einen Sprachmittlerpool, auf den Ärzte und Psychotherapeuten bei der Behandlung von geflüchteten Menschen zurückgreifen können. Dieser wird nun von der Hamburgischen Bürgerschaft für weitere eineinhalb Jahre finanziell unterstützt und schafft damit eine große Erleichterung in den betroffenen Kreisen, vor allem bei der Ärzte- und der Psychotherapeutenkammer in der Hansestadt. Der nützliche Sprachmittlerpool wird vom gemeinnützigen Verein Segemi getragen. Dessen Vorsitzender Mike Mösko hofft, dass Ärzte und Psychotherapeuten das Angebot der sprachlichen Verständigung in zum Teil sehr seltenen Sprachen wie Tigrinya künftig verstärkt nutzen. Dennoch sieht er auch die Nachteile, mit denen Sprachmittler konfrontiert sind, da angesichts einer leistungsorientierteren Versorgung und Vergütung die Arbeit mit Sprachmittlern nicht mehr allzu attraktiv erscheint.

Festtagsgrüße

Zwischen den Jahren wünscht Dr. Rose Translation allen Followern und natürlich unseren Kunden eine wunderbare Zeit und einen guten Rutsch in ein großartiges neues Jahr!🥳⭐️🥂🍾🎇🎉🎁

Seltene Sprachkenntnisse sind gefragt

Qualifizierte Übersetzer übernehmen Aufgaben bei der Kommunikation mit Geflüchteten bei Behörden, der Polizei, vor Gericht und in vielen anderen Situationen und sind dort immer wieder gesucht. Dabei kommt es  nicht nur auf die sichere Beherrschung von Sprachen, sondern auch auf die Kenntnis kultureller Aspekte an. Geflüchtete sprechen oftmals von sehr sensiblen, persönlichen Themen wie ihrer Fluchterfahrung oder Krieg und Tod, was auch für Dolmetscher und Übersetzer eine zusätzliche Herausforderung und emotionale Belastung darstellt. Besondere Detailtreue und das Übersetzen allein des tatsächlich Gesagten sind hier unabdingbar. Ebenso muss der Übersetzer einen hohen Grad an Neutralität wahren. Vor allem im Umgang mit Geflüchteten kann es darüber hinaus besonders wichtig sein, kulturelle Besonderheiten im Blick zu behalten und im Rahmen der Übersetzung korrekt zu erklären.

Gefragt sind vor allem Dolmetscher und Übersetzer, die Sprachen wie Arabisch, Urdu, Farsi oder Kurdisch beherrschen, da viele Menschen, die in den letzten Jahren nach Europa gekommen sind, aus Syrien, dem Iran oder Afghanistan stammen. Hinzu kommen Sprachen, die in afrikanischen Ländern gesprochen werden wie Tigrinisch das vor allem in Eritrea gesprochen wird. Der Bedarf an Dolmetschern für Sprachen, die in anderen afrikanischen Ländern wie Nigeria, Senegal oder Kamerun gesprochen werden, ist ebenfalls groß.