DeepL oder Google?

Google Translate hat als eine der ersten Übersetzer-Apps globales Arbeiten und Kommunizieren unkomplizierter und ziemlich barrierefrei gemacht. Mit jeder neuen Version und Texteingabe lernt Übersetzer-Tool dazu und wird intelligenter und zuverlässiger. Wegen seines neuronalen Netzwerks kann Google Translate nun auch ganze Sätze in einen Kontext setzen und so die Fehlerquote seiner Übersetzungen senken.
Im Spätsommer 2017 hat die Konkurrenz, ein Kölner Start-up, aber ein noch leitungsstärkeres Übersetzungstool herausgebracht: DeepL ist ein deutsches Übersetzungstool. Bis zu einer Textlänge von 5.000 Zeichen ist die Nutzung kostenlos. Seit März 2018 bietet DeepL für den kommerziellen Einsatz eine API des Übersetzers an, der es Unternehmen ermöglicht, den Dienst auf ihren eigenen Plattformen anzubieten. Nach Angaben des Start-Ups sind die Übersetzungen dreimal besser als die der Konkurrenz. Die neuronale Übersetzungsmaschine wurde mit mehr als 5.100.000.000.000.000 Rechenoperationen pro Sekunde trainiert, wofür extra ein Supercomputer in Island gebaut wurde. Damit ist DeepL in der Lage,eine Millionen Wörter in unter einer Sekunde zu übersetzen. Vor allem bei komplexeren Texten und Satzkonstruktionen gewinnt die Übersetzung von DeepL gegenüber der von Google Translate.