Archiv des Autors: Rose & Dmowska

Erweiterung des Amazon Translate-Dienstes

Für alle Weltenbummler: Der Cloud-Übersetzungsdienst Amazon Translate wächst um 22 neue auf nunmehr 54 unterstützte Sprachen und ist in weiteren Regionen der Welt verfügbar. Amazon Translate ist ein Übersetzungsdienst in der Cloud, der dazu gedacht ist, per API in Drittprogramme integriert zu werden. Das unterstützt etwa das für diverse Sprachen verfügbare AWS-SDK (Software-Development-Kit). Amazon Translate ist nicht minder leistungsfähig als etwa Google Translate, richtet sich aber ausdrücklich nicht direkt an den Endanwender. Von der Leistungsfähigkeit her soll Amazon Translate auch komplexe Aufgaben, etwa das Übersetzen längerer Texte beherrschen. Translate verbessert sich mittels Machine Learning stetig. Die Dienstleistung bietet Amazon nicht kostenlos an, sondern rechnet den Service nach übersetzten Zeichen ab. Das kostet im kostenlosen Angebot der AWS Cloud für zwei Millionen Zeichen im ersten Jahr nichts. Danach rechnet Amazon pro eine Million Zeichen (oder Symbole) jeweils 15 US-Dollar ab. Neu hinzugekommen sind die Sprachen Afrikaans, Albanisch, Amharisch, Aserbaidschanisch, Bengalisch, Bosnisch, Bulgarisch, Dari, Estländisch, Georgisch, Hausa, kanadisches Französisch, Kroatisch, Lettisch, Paschtunisch, Serbisch, Slowakisch, Slowenisch, Somali, Swahili, Tagalog und Tamil.

Warum Sie einen professionellen Übersetzer für Ihr Unternehmen engagieren sollten!

Immer mehr Unternehmen agieren auf internationaler Ebene und mittlerweile sind mehr als 1.000 deutsche Unternehmen international führend. Dieser Erfolg ist nicht allein auf ein durchdachtes Marketing sowie die Qualität bei Produkten und Dienstleistungen zurückzuführen. Ohne einen professionellen Übersetzer wäre es kaum möglich, ein internationales Publikum anzusprechen, wobei Kommunikation besonders im internationalen Warenverkehr sehr wichtig ist. Solange es sich um eine professionelle Übersetzung handelt, kann die Qualität sichergestellt werden. Schließlich sollte sich die Qualität von Produkten und Leistungen auch beim weltweiten Marketing widerspiegeln. Ein professioneller Übersetzer bzw. Dolmetscher unterscheidet sich in vielen Gesichtspunkten von einem Übersetzer, der es nur hobbymäßig betreibt. Wer für einige Zeit zum Studium im Ausland war oder einige Zeit dort gelebt hat, kann nicht mit jemandem verglichen werden, der das Übersetzer-Handwerk gelernt hat oder sogar Muttersprachler ist. Vor allem die Webseite eines Unternehmens, die den ersten Eindruck verschafft, ist besonders sorgfältig zu übersetzen. Schlechte Übersetzungen oder gar Übersetzungsfehler strahlen fehlende Professionalität aus und können bei potentiellen Kunden leicht zu Unsicherheiten führen. Immerhin setzen diese schlechte Übersetzungen nicht selten mit schlechten Produkten gleich. Auch in anderen Bereichen macht man sich Wissen und Können von Übersetzern zunutze. Wichtige Fachbereiche sind etwa Medizin, Jura, Wirtschaft und Technik. Die geforderten Sprachen können dabei stark variieren. Sie reichen von Französisch über Englisch, Russisch und Spanisch bis hin zu Norwegisch oder Griechisch.

Muttersprachler können dabei nicht nur Grammatik, Formulierung und Ausdruck in feinen Nuancen unterscheiden, sondern haben in der Typographie sowie beim kulturellen Verständnis Nicht-Muttersprachlern einiges voraus. Viele Unternehmen tun sich schwer damit, ein gutes Übersetzungsbüro zu finden. Dabei gibt es vier wesentliche Merkmale, anhand derer sich gute von weniger guten Anbietern unterscheiden lassen:

Ein professionelles Übersetzungsbüro arbeitet mit einem ausgewählten Netz an Stammübersetzern aus aller Welt zusammen. Dies stellt eine schnelle und termingerechte Übersetzung sicher. Eine wesentliche Frage ist, wie große Datenmengen vom Kunden zum Übersetzerbüro gelangen können und umgedreht. Büros, die mit modernster Technik arbeiten, bieten dafür perfekte Lösungen an. Arbeitsprozesse können optimiert, Texte dadurch schneller und verlustfrei geliefert werden. Kein Mensch ist unfehlbar, Fehler können passieren. Handelt es sich jedoch um Fachübersetzungen, kann ein kleiner Fehler unschöne Folgen haben. Damit das ausgeschlossen werden kann, kommen in einem professionellen Übersetzungsbüro mehrere Dolmetscher zum Einsatz. Selbst kleinste Tipp- oder Beistrichfehler können dadurch erkannt und korrigiert werden

Nachrichten vom Computer?

Einer BBC-Studie zufolge werden im Jahr 2026 schon 90 Prozent aller Nachrichtentexte von Computern verfasst sein. Bereits heute erstellen Maschinen Börsen- und Sportberichte in Form von Tabellen. Das bezeichnet man  irreführend Roboterjournalismus. Andere Textformen wie Essays, Reportagen und Kommentare verlangen mehr Sprachgespür und nicht bloß ein System, das Textbausteine aneinanderreiht. Anfang des Jahres machte die amerikanische Open-AI-Stiftung, die sich mit Potenzialen und Gefahren künstlicher Intelligenz befasst, Schlagzeilen: Die Forscher entwickelten eine Sprach-KI namens GPT-2, die selbstständig journalistische und literarische Texte verfassen kann. Normalerweise gibt Open AI die eigenen Entwicklungen stets als Open Source frei. GPT-2 blieb jedoch unter Verschluss und lediglich eine stark reduzierte Version wurde bislang veröffentlicht. Die Macher bezeichnen die KI nämlich als „Deep Fake für Texte“, das in der Lage ist Artikel zu erstellen, die nicht mehr zweifelsfrei von den durch Menschen geschriebenen zu unterscheiden sind. Das könnte bei Missbrauch den Qualitätsjournalismus nachhaltig beinflussen. So könne die KI etwa zum Thema Brexit schreiben und dazu erfundene Zitate liefern. Sie könnte auch journalistische Kommentare mit plausiblen Argumentationsketten schreiben. Bei der Google-Ergänzungsfunktion, auch eine KI-Anwendung, handelt es sich um ein simples „Sprachmodell“, das in der Lage ist, Sätze auf Basis von Erfahrungswerten weiterzuführen. GPT-2 kann mehr. Journalisten fühlen sich bereits bedroht. Aber mit maschineller Hilfe könnte man zum Beispiel Argumentationslinien vorsortieren oder Meinungsführer zu gewissen Themen ausfindig machen. Das wäre eine Anwendung, die nicht auf der These von Mensch gegen Maschine basiert. Dies wäre zu polarisierend. Die Frage, die man sich eher stellen sollte: Mithilfe welcher Maschinen wird der Journalist in Zukunft seinen Job machen – und wie wird sich seine Arbeit dadurch verändern?

Preisvergabe bei der Chinesischen Übersetzervereinigung

Bei der Eröffnungsfeier des Forums zur 70-Jahresfeier der Übersetzungsbranche im neuen China und dem Jahrestreffen der Chinesischen Vereinigung von Übersetzern und Dolmetschern (Translators Association of China, TAC) vergab die TAC den Lifetime Achievement Award für Übersetzung. Ebenso gab es Preise für erfahrene Übersetzer, die einen herausragenden Beitrag zur Förderung des kulturellen Austauschs zwischen China und dem Ausland geleistet haben. Die Preisträger umfassen den Übersetzer für Mongolisch Cao Du, den Übersetzer für Russisch Gu Jinping, den Übersetzer für Polnisch Lin Hongliang, die Übersetzerin für Englisch Wang Nongsheng und den Übersetzer für Russisch Wang Zhiliang. Sie bekamen die höchste Auszeichnung in der chinesischen Übersetzungsbranche: den Preis für das Lebenswerk der Übersetzungskultur. Weitere 77 Übersetzer wurden mit dem Ehrentitel „Hochqualifizierter Übersetzer“ ausgezeichnet.