Wie schon in mehreren Artikeln auf dieser Webpage bereits angeklungen ist, gibt es viele Formen von Übersetzungsdienstleistungen. Nicht nur im Kino, bei Sportinterviews oder für taube Menschen, die Musik erleben möchten, sondern auch für Menschen mit Behinderung gibt es eine besondere Art der Übersetzung. Die Tageszeitung „die taz“ hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Behinderung das Lesen ihrer Tageszeitung zu erleichtern; zumindest online. Deshalb wurden viele Texte in die Leichte Sprache übersetzt, um das Verständnis zu vereinfachen und mehr Menschen den Zugang zu News und Informationen zu ermöglichen. Die Leichte Sprache besteht aus Hauptsätzen und einer verstärkten Textgliederung, um eine bessere Übersicht, Verständlichkeit und Lesbarkeit zu gewährleisten. Mittlerweile hat die Redaktion der „taz“ leider beschlossen, diese Art von Übersetzung ab Oktober nur noch sporadisch und nur für wichtige Texte des politischen und alltäglichen Geschehens anzubieten. Grund hierfür ist wie so oft mangelnde finanzielle Flexibilität, denn die „taz“ finanziert sich ausschließlich über freiwillige Spenden und Abonnements. Schade, falls die Inklusion (lese-)behinderter Menschen daran scheitern sollte.