Tag der Übersetzer

Das diesjährige Motto für den Internationalen Übersetzer- und Dolmetschertag am 30. September ist „Finding the Words for a World in Crisis“. Das Motto wird jedes Jahr von der 1953 in Paris gegründeten Fédération Internationale des Traducteurs (FIT) ausgesucht. Es unterstreicht diesjahr die Notwendigkeit vernetzt zu bleiben, anstatt sich voneinander zu entfernen. Gerade jetzt, wo die Welt unter einer Pandemie leidet und politisch viele Regierungen auf dem Prüfstand stehen, ist die Vermittlung zwischen den einzelnen Ländern wie einzelnen Personen besonders wichtig. Die Aufgabe jeden Übersetzers und Dolmetschers ist gerade, dies wahrheitsgetreu und gewissenhaft zu bewerkstelligen. Insbesodnere in politisch unruhigen Zeiten ist es von herausragender Wichtigkeit, nicht sprachlos zu werden, sondern die richtigen Worte zu finden, auch wenn es manchmal aus bekannten Gründen nur per Telefondolmetschen geht. Es vergeht kein Tag, an dem Übersetzer- und Dolmetschleistungen nicht gebraucht werden. Im Alltag erlebt man sie bei der Untertitelung oder Synchronisation des Films zur Primetime oder beim Lesen des favorisierten Buchs. Auch die Bedienungsanleitung der neuen Kaffeemaschine oder das Werbeplakat an der Bushaltestelle wurde mit Hilfe von fähigen Dolmetschern erstellt. Auch auf wirtschaftlicher und politischer Ebene besteht ein hoher Bedarf an qualifizierten Sprachmittlern, die einen großen Beitrag leisten. Sie verbessern sogar ein wenig die Welt allgemein, indem sie die Kommunikation fördern und Grenzen unsichtbar werden lassen.

Ehern wir also diesen Berufsstand gemeinsam am 30. September!