Archiv des Autors: Rose & Dmowska

Windows 10 verschenkt App „Lingua Translate“

Im Windows 10 Store wird aktuell die App „Lingua Translate“ verschenkt. Damit können Sie Wörter und Texte in zahlreiche Sprachen und Dialekte übersetzen.

Nicht zum ersten Mal werden im Microsoft Store spannende Windows 10 Apps für kurze Zeit kostenlos angeboten. Momentan können Nutzer auf die sonst rund 5 Euro teure Übersetzer-App Lingua Translate zugreifen. Die einfache App könnte zumindest im Alltag ein kleiner Helfer sein, wobei sie keinen Übersetzer ersetzen kann. Dennoch verfügt sie über einen ausreichenden Sprachpool, der  zahlreiche Sprachen und sogar Dialekte abdeckt. Interessant könnten auch die Zusatzfunktionen sein: Die App erkennt etwa automatisch die Ausgangssprache und übersetzt den Text in Echtzeit in die gewünschte Zielsprache.

Übersetzer gefragter als je zuvor

Der stetige Wandel ermöglicht Reisen in ferne Länder sowie das Leben in fremden Kulturen und zwingt Unternehmen auf internationale Märkte. Hier stellen Sprachbarrieren ein nicht zu unterschätzendes Hindernis dar. Übersetzungen sind gefragter als je zuvor, vor allem fachbezogen.

Für Unternehmen, die in Russland oder China erfolgreich sein wollen, ist der englischsprachige Vertrieb keine große Hilfe mehr. Sie müssen mit ihren Geschäftspartnern in deren Muttersprache kommunizieren und ihre Erzeugnisse sowie Produktbeschreibungen, Verträge und weitere wichtige Dokumente mit perfekt übersetzten Beschreibungen anbieten. Gebraucht werden hierzu Übersetzer, die als Muttersprachler sämtliche Feinheiten kennen und so folgenschwere Fehler vermeiden.

Für international agierende Unternehmen ist zudem wichtig, dass Übersetzungen von Fachleuten mit technischem Verständnis erstellt werden.  Für Privatpersonen gilt: Auf dem asiatischen Kontinent aktive Unternehmen aus der BRD sind oft mit Niederlassungen präsent. Sie benötigen für ihre Standorte fachlich qualifizierte Mitarbeiter und Führungskräfte, die die Sprache vor Ort beherrschen. Das bedeutet für qualifizierte Personen lukrative Chancen und Herausforderungen, denn Russisch oder Chinesisch zu lernen, setzt viel Engagement und Zeit voraus. Übersetzer werden damit mehr den je gebraucht, in der Geschäftswelt ebenso wie im Privatleben aufgrund steigender Nachfrage. Die Ausbildung in einer exotischen Fremdsprache setzt Willen, Geduld und Lernbereitschaft voraus. Hochwertige Übersetzungen werden immer mehr benötigt und gut bezahlt. Darüberhinaus eröffnen die fernöstlichen Sprachen Möglichkeiten im Online-Marketing. Immer mehr asiatische Online-Käufer bevorzugen Internetshops mit übersetztem Inhalt, aber westeuropäischen Produkten.

Fortschritt bei online-Übersetzerdienst

Vor einiger Zeit haben wir über die Sexismus-Debatte beim Google-Übersetzer berichtet. Nun kündigte der Internetkonzern an, geschlechtergerechter werden zu wollen, zum Beispiel durch Anzeigen der weiblichen neben der männlichen Variante bei Übersetzungen: also auch Ärztin neben Arzt. Zunächst möchte Google diese Neuerung für die Sprachen Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch einführen, aber weitere sollen folgen. In dem Statement der Firma hieß es, in der Vergangenheit habe Google Translate nur eine Übersetzung angeboten und damit unbeabsichtigt den allgemeinen Sexismus reproduziert. Das gelte auch für Wörter wie „Krankenschwester“, wo bis dato keine männliche Variante angeboten wurde. Diese gibt es etwa im Deutschen in Form von Krankenpfleger. Weiterhin will sich das Unternehmen in Zukunft auch um die Vorschläge bei der Autovervollständigung kümmern und irgendwann ebenso um diverse Geschlechter. Mal sehen, wie sinnvoll und effizient Google das umsetzt.

Übersetzer in Bayern

Für Bayerns Gerichte stehen derzeit 4977 Dolmetscher und Übersetzer zur Verfügung, teilte das Justizministerium in München mit Verweis auf die länderübergreifende Dolmetscher- und Übersetzerdatenbank mit. Dabei seien alle öffentlich bestellt und allgemein beeidigt.

Über die Personalentwicklung der vergangenen Jahre konnte ein Ministeriumssprecher keine Angaben machen. Es seien aber keine Probleme bekannt, neue Dolmetscher zu finden.

Vor allem seit der Ankunft Hunderttausender Flüchtlinge im Jahr 2015 ist die Zahl von Asylverfahren vor den Verwaltungsgerichten in Deutschland stark angestiegen und es werden schon nur für diese Verfahren zahlreiche Dolmetscher benötigt.