Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis 2017 geht an Simon Werle

Auch Literaturübersetzer tragen einen großen Teil dazu bei, zwischen den Sprachen und Völkern zu vermitteln. Einer der deutschen Preise für Übersetzer ist der mit 10.000 € dotierte Preis der Stiftung ME Saar, der Stadt Sulzbach und des Saarländischen Rundfunks und ging diesjahr an Simon Werle. Dieser zeichnete sich besonders durch seine herausragende Übersetzung des Gedichtszyklus „Les Fleurs du Mal“ von Charles Baudelaire aus. Der Intendant des Saarländischen Rundfunks, Professor Thomas Kleist, betonte die große Bedeutung von Übersetzern und Übersetzerinnen, da das gegenseitige Verstehen wesentlich über die Sprache funktioniere und Übersetzer als Vermittler zwischen den Kulturen und Menschen eine große Bedeutung und wichtige Stellung haben. Geschichten und eine Gedankenwelt werden von ihnen in verschiedenste Sprachen übertragen und können so den kulturellen, wissenschaftliches und zwischenmenschlichen Austausch fördern. Neben den Medien, die ebenso als Vermittler von Information, Bildung und Kultur sind, haben Übersetzer in der Kommunikation über Sprachgrenzen hinweg eine vergleichbare Rolle.