Auch beim Fußball sind Übersetzer am Platz, vor allem im Training, sehr gefragt. Oftmals kommen gerade zum Training für die neue Saison internationale, nicht deutschsprachige Spieler neu in den Kader dazu, die sich erst in der neuen Umgebung zurechtfinden und mittelfristig Deutschkenntnisse erwerben müssen. Damit die Verständigung zwischen Trainer, Spieler, Ärzten oder auch bei den Spielern untereinander funktioniert, helfen kurzfristig Dolmetscher, die oftmals auch mehrere der gängigen Sprachen beherrschen – vor allem Französisch, Englisch, Brasilianisch, Portugiesisch. Aber auch die Spieler selbst, von denen unter den Stammspielern auch oftmals nicht wenige nicht-deutschsprachige sind, leisten bei der Kommunikation eine wichtige Intergrationsfunktion für den Neuzugang. Das unterstützt auch die Dynamik in der Mannschaft. Für die Erklärung von komplexen Spielzusammenhängen durch den Trainer allerdings müssen wieder Dolmetscher helfen, weil die neuen Spieler zwar schnell kurze, prägnante Kommandos lernen, aber wichtige Hinweise nur in der Muttersprache zur Gänze erfassen können. Es zeigt sich, dass Dolmetschern ein weites Berufsfeld mit vielfältigen Möglichkeiten offen steht – und man im Idealfall Hobby mit Beruf verbinden kann.