DIe Leichte Sprache soll Menschen mit Behinderung helfen, sich besser in das alltägliche Leben zu integrieren und darin zurechtzukommen. Merkmale der Leichten Sprache sind, dass sie aus einfachen, kurzen Sätzen besteht, die möglichst nur aus Subjekt, Prädikat und Objekt bestehen. Ebenso soll auf passive Verbformen und Synonyme verzichtet werden und der Konjunktiv wird nicht eingesetzt. Wenn zum Beispiel Behördentexte in so verständlicher Form verfasst würden, könnten (geistig) Behinderte von Anfang an an allen Lebensbereichen teilnehmen und die Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention bis auf kommunale Ebene könnte durchgesetzt werden. Ebenso hilft das älteren oder nicht-deutschsprachigen Menschen, die erst Grundkenntnisse des Deutschen erworben haben. Allerdings braucht man auch für diesen eher unbekannten Zweig Übersetzer. Ein Beispielprojekt, das allerdings zwei Jahre ein Anspruch nahm, hat die Stadt Germering vorzuweisen: Auf der Internetseite eines Mehrgenerationenhauses kann praktisch jeder Text per Klick in Leichter Sprache gelesen werden.