Archiv der Kategorie: Aktuell

Mit einer App Übersetzer finden

Sprachbarrieren hindern Menschen noch immer an einer reibungslosen Kommunikation. Besonders schwierig ist es, wenn man im Ausland zum Arzt muss oder ein Ausländer zu einer deutschen Behörde muss. Problematisch ist im Alltag zudem, einen Übersetzer spontan zu finden. Um schlimmere Folgen zu verhindern, hat die Oroboo AG aus Offenbach eine App entwickelt, die genau an dieser Problematik ansetzt. Sie vermittelt nämlich Übersetzer. Mit im Vorstand sitzt Stephan Mourlane, der Philosoph und Germanist ist und extra immer aus Marburg in die Lederstadt pendelt und oft bit spät in die Nacht arbeitet, was in der Start-up-Szene nicht ungewöhnlich ist. Inzwischen hat das das Start-up um die zehn Mitglieder – vom Wirtschaftsinformatiker über Betriebswirt bis hin zu einigen Programmierern.

Oroboo hat eine App entwickelt, mit der sich innerhalb von fünf Minuten in circa 25 Prozent der Fälle ein kostenloser Übersetzer per Internet finden lässt. Selbst exotische Sprachen wie Afrikaans und Zulu sind vertreten. Für solche und viele andere Sprachen haben sich bereits einige Tausend ehrenamtliche Übersetzer bei Oroboo registriert, unter anderem, weil Oroboo bei Facebook vertreten ist. Bei der Gratisvariante von Oroboo kann der Nutzer dann für fünf Minuten Dienste eines Übersetzers in Anspruch nehmen.

Sobald der Dienst verfügbar ist und der Nutzer dafür zahlt, so hilft dann beispielsweise ein Übersetzer einem Psychotherapeuten bei einer 45-minütigen Therapiestunde im Gespräch mit einem Klienten. Das Ganze funktioniert über eine Video-Audio-Verbindung, die anders als bei Skype nicht über einen Drittserver wandert, sondern direkt von Nutzer zu Nutzer geschaltet wird, was die Vertraulichkeit der Gespräche gewährleisten soll. Ebenso vorteilhaft ist an der App, dass der Dienst rund um die Uhr verfügbar ist. Wird zum Beispiel in Frankfurt um 23 Uhr noch für einen Notfall ein Deutsch-Türkisch-Übersetzer gesucht, ist es etwa in den USA erst so gegen späten Nachmittag und jemand hilft durchaus gerne.

Erst Anfang 2016 startete die Firma auf Anregung eines Richters aus dem Rhein-Main-Gebiet. Der ungewöhnliche Name leitet sich vom lateinischen orare („sprechen“) und dem englischen hobo (Wanderarbeiter). Die App soll also von der Idee her ein Sprachinstrument für jene sein, die sich unterwegs an den unterschiedlichsten Orten verständigen wollen und müssen. Viel Arbeit steckt in der App: Die Systeme müssten dauernd überarbeitet und neu programmiert werden.

Ein wichtiges Kriterium bei Oroboo ist die Qualitätskontrolle. Wenn sich jemand Unseriöses in der App als Übersetzer registriert, kann er auch vom System ausgeschlossen werden und noch härter sind die Vorgaben für die Bezahlvariante. Hier müssen Übersetzerzertifikate vorgelegt werden. Da es weltweit keine verbindliche Standards gibt, wird zudem ein strenger Bewertungsmaßstab mit Noten durch die Nutzer verwendet.

Film ab: Video vom Freeze-Mob ist jetzt online

Ganz frisch in die Mediathek auf der Homepage des BDÜ gekommen ist das Video von der Aktion der BDÜ Regionalgruppe Heidelberg/Mannheim zum letztjährigen Internationalen Tag des Übersetzens. Auf dem Bahnhofsvorplatz in Mannheim froren die Teilnehmer plötzlich in einer für Dolmetscher oder Übersetzer typischen Arbeitspose ein.
Mit Sprechblasen wurde darüber aufgeklärt, was sie denn da eigentlich tun. Ein aufmerksamkeitsstarker Auftritt für die Berufe, der jetzt auch über YouTube geteilt werden kann.

Einstein – auch ein Übersetzer?

Albert Einstein ist der Physiker, ohne dessen Forschung es so weder die Relativitätstheorie und moderne Kosmologie noch die Quantenphysik gäbe. Sein Denken hat unser Weltbild in unvergleichbarer Weise revolutioniert. Dabei war Einstein immer bemüht, die Dinge so einfach wie möglich zu erklären, aber nicht einfacher. Seine Überzeugung war es auch, nicht aufhören zu fragen, denn Neugier gibt es nicht ohne Grund. Sie soll uns dazu antreiben, die Geheimnisse von Ewigkeit, Leben oder die wunderbare Struktur der Wirklichkeit ehrfurchtsvoll zu bestaunen und an jedem Tag zu versuchen, lediglich ein wenig von diesem Geheimnis zu erfassen. Was ist aber Einsteins Übersetzungsleistung?

Unzwefelhaft war er ein Sprachkünstler, wovon seine geistvollen Bonmots zeugen. Viel wichtiger ist allerdings, dass er die menschliche Sprache präzisiert und erweitert hat, sodass eine Sprache zu Beschreibung des Universums entstand. Die Sprache der Physik ist mit mathematischer Schärfe formuliert und damit ein mächtiges Werkzeug, um durch Beobachtungen und Experimente entdeckte Eigenschaften und Regelmäßigkeiten der Naturvorgänge verallgemeinert, verdichtet und so exakt wie möglich zu erfassen. Genau wie eine Fremdsprache muss man sie erlernen, was sich nicht als einfach herausstellt. Der Vorteil ist jedoch, dass sie, ähnlich wie die gesprochenen Sprachen dem Wandel durch ihre Nutzer unterliegen, auch nicht statisch ist, sondern sich neuen Anforderungen anpasst. Dazu gehören Übersetzungsleistungen. Tatsächlich machen diese viele von Einsteins wichtigsten Erkenntnissen verständlich, denn diese haben die Physik, wie man sie damals kannte, deutlich umgekrempelt und die Vorstellung von Raum, Zeit, Materie, Energie und Schwerkraft für immer verändert.

„Across Systems“: Informationsaustausch in London

Veranstaltung findet am Vortag des CIOL Members” Day in London statt.  Unter dem Titel “Teatime with the Across Translator Edition” veranstaltet die Across Systems GmbH ihre ertse Veranstaltung in Großbritannien, welche am 9. März 2018, dem VOrtag des CIOL Members“ Day in London, stattfinden wird. Veranstaltungsort ist das Queen Elizabeth II Centre in London und das Event ist auf freiberufliche Übersetzer zugeschnitten, da diese dann umfassende Informationen über Einsatzmöglichkeiten und Nutzen von Lösungen zur computergestützten Übersetzung (CAT-Tools) erhalten sollen. Darüber hinaus wird gezeigt, wie Übersetzer mit der kostenfreien Across Translator Edition ihren Arbeitsaufwand reduzieren können.  Aufgrund der zeitlichen Nähe der Veranstaltungen können CIOL-Mitglieder den Besuch der Verbandsveranstaltung bequem mit der kostenlosen Teilnahme an der Across-Veranstaltung verbinden.

Im deutschsprachigen Raum zählt die CAT-Software von Across Systems zu den führenden Lösungen der Übersetzungsbranche. Zu ihrem Leistungsumfang gehören unter anderem eine Translation Memory- und Terminologie-Verwaltung, transparentes Projektmanagement sowie Funktionen zur Qualitätssicherung.Um eine nahtlose Vernetzung mit der Arbeitsumgebung ihres Auftraggebers zu ermöglichen, bietet Across freiberuflichen Übersetzern eine kostenfreie Translator Edition an.

Somit ist die Veranstaltung vor allem an alle Übersetzer adressiert, die die Across Translator Edition kennenlernen möchten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie bereits mit einem CAT-Tool arbeiten. Across-Trainer vor Ort werden Anwesende über die Anwendungsmöglichkeiten von CAT-Lösungen im Allgemeinen informiert und konkret am Beispiel der Across Translator Edition wird aufgezeigt, wie Übersetzer mit diesen Tools ihre Übersetzungsprozesse beschleunigen und konsistente Texte an ihre Auftraggeber liefern. Anwender, die die Software bereits nutzen, können außerdem ihr Wissen auffrischen.